Band 
Erste Sammlung.
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355
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An einem Orte, wo man die Polhoͤhe nichtweiß, beobachtet man zweene bekannte Ster—ne in einem Scheitelkreiſe, ohne ihre Hohenzu wiſſen. Darauf beobachtet man eben ſo,einen dieſer beyden, mit einem dritten auchbekannten, in einem Scheitelkreiſe. Manweiß die Zeit die zwiſchen beyden Beobach—tungen verfloß. Daraus ſoll man die Zeitjeder Beobachtung, und die Polhohe fin den.

Die Methode dieſes zu bewerkſtelligen waͤrenachſtehende.

Der drey Sterne Abweichungen heiſſen bz B, Z;

Bey der erſten Beobachtung heiſſe des erſtenStundenwinkel*; des zweyten Xe; wo g der be—kannte Unterſchied zwiſchen beyder Rectaſcenſto—nen iſt.

So giebt das gemeinſchaftliche Azimuth nach150; die Gleichungtang b— tang e coſx tang B—tangse coſ(xAg)

ſin x. ſin(X + g)Wenn man aus dieſer Gleichung x faͤnde,ſo haͤtte man die Aufgabe(514) aufgeloͤſet, aberdas waͤre hie nicht brauchbar, weil die Polhoͤhe un-bekannt iſt.Man hat nun aber auch den erſten Stern undden dritten in einem Scheitelkreiſe beobachtet.

Weil man die Zwiſchenzeit weiß ſo weiß man die3 2 Groͤſſe