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niemand wuͤrde Voltaͤren tadeln, wenn er, um wasSchoͤnes zu ſagen, nur in Verſen gelogen haͤtte.
895. Scaliger, wie ich ihn verſtehe, giebt demLucan noch mehr Schuld: den Gedanken, diehimmliſchen Zeichen gingen unter dem Aequatorſenkrecht und in gleichen Zeiten auf und unter, wel—ches ſich Lucan von den altern Aſtronomen hatte be—reden laſſen.
896 Aſtronomen die ſicher dieſen Irrthum g ge-hegt haͤtten, nennt Scaliger nicht, und Lucan hegtihn nicht, wenn man ihm nur die poetiſche Freyheitverſtattet, non obliqua nicht in geometriſcher Schaͤr—fe zu nehmen, Etwas nicht ſchief zu nennen, dasnicht ſehr ſchief iſt. Was er von den entgegen-ge 2 5 Zeichen ſagt, iſt wahr.
97. Clavius in Sphaeram loannis de Sacronose cap. III; p. 368(der Ausgabe zu on 1594)erinnert, daß Sulpitius u. Omnibonus, zweeneAusleger Lucans, ihn ſo verſtanden haͤtten wieScaliger, giebt aber die richtige Auslegung an.
898. Indeſſen bleibt noch dunkel was fuͤr einKreis im erſten Verſe gemeynt iſt. In den An—merkungen uͤber den Lucan die Schrevel geſammlethat,(Lucan. de Bello Ciu. e. ug. Grotii, Thom.Farnabii not. integr. et varior. ſelectiſf. accurr.Coin. Schreuelio) werden bey dieſer Stelle, derWendekreis des Krebſes, der Kolur der Sonnen—wenden, der Aequator genannt, aber ohne Gruͤndefuͤr den einen oder fuͤr den andern anzuführen, und
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