Band 
Zweyte Sammlung.
Seite
293
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EK Oo N 293

den, vermittelſt deren man alles um den Mittel-punct in dem ſie ſich ſchneiden, drehen kann, oh-ne daß dieſer ſich verruͤckt, oder die Faͤden ſonſtihre Lage gegen einander aͤndern. 5

Wie etwa 5 Fig. wenn ſich der Kreis in demdas Rautennetz ſtehet, um ſeinen Mittelpunet dre.hen lieſſe.

Nun richte man das Fernrohr nach einem Ster—ne ſo daß man denſelben in M ſieht.

Wenn es nun ſtehen bleibt, und EE nicht nachder taͤglichen Bewegung ſtehet, ſo wird der Sternaus dieſer Linie herausgehen, z E. den Weg Muzu nehmen ſcheinen.

Indem er ſich, in irgend einem Puncte dieſesWeges z. E. n befindet, ſo drehe man die Faͤdenum M ſo, daß EE durchen geht.

Nun iſt FE der taͤglichen Bewegung parallelgeſtellt, und muß ſo unverruͤckt ſtehn bleiben.

Dieſen Handgriff lehret Smith, vollſtaͤnd. Lehrbegr. d. Optik, 3. B. 134. b.

Es iſt auch leicht Vorrichtungen zu erdenkenvermoͤge deren ſich das Umdrehen bequem bewerk-ſtelligen laßt. Der Umfang des Kreiſes(5 Fig)kann mit Zaͤhnen verſehen ſeyn, und an ihm wieeine Tangente, eine Schraube ohne Ende liegen,die an der Wand des Rohres feſt iſt, und indemſie herumgedrehet wird, den gezaͤhnten Umfangherumtreibet. So lehret es Smith.

130 Auf dieſe Art den Faden zu ſtellen, wuͤrde

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