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jeetivs Brennweite zuvor geſucht zu haben. Dasiſt bey einem Glaſe welches man immer brauchenund daher genau kennen will, doch wohl nicht un-noͤthig. Man kann auch in dieſer Ab ſicht unterſchied-liche Ver ſuche anſtellen, allenfalls wenn ſich zwiſchenihnen kleine Unterſchiede geben, ein Mittel nehmen.
Und aus dieſer ſo zuverlaͤſſig gefundenen Brenn-weite, lieſſe ſich berechnen, wo das Bild einer na-ben Sache ſteht.
Das waͤre ohne Zweifel ſichererer, als aus demAbſtande dieſes Bildes die Brennweite zu berech-nen, denn da muß man die Stelle des Mikrome-ters fuͤr die Stelle des Bildes annehmen, kann ſichdabey vielleicht um eine Kleinigkeit irren, und hatnur eine einzige Ecfahrung ſtatt vieler mit unend-lich entfernten Gegenſtaͤnden, aus deren jeder manſonſt die Brennweite ſchlieſſen koͤnnte, und bey je-der, nur eine Abmeſſung brauchte wie weit dasBild vom Objective faͤllt. Bey dieſer einzigenErfahrung aber, iſt auſer der erwaͤhnten Abmeſ-ſung noch eine noͤthig, vom Objective bis an denGegenſtand. Und man berechnet bekanntermaſſenwas Unbekanntes, immer mit deſto geringerer Ge-fahr zu irren, je weniger Groͤſſen man dazu abzu-meſſen noͤthig hat.
226. Hr. de la Lande braucht hie eben das E-xempel deſſen er ſich vorhin bedient hatte.(218)Er nimmt die Welte des Bildes oder des Mi-krometers vom Objective 9 Fuß= 1296 Linien anzdaraus, und aus der Weite des Gegenſtandes(182)
be-