Band 
Zweyte Sammlung.
Seite
336
JPEG-Download
 

336&& O E

in die naͤchſte durch uns unempfindliche Stufen ge-ſchieht, ſo kann man eigentlich eine groſſſ MengeBilder, vom rothen, das vom Glaſe am weiteſtenabſteht, nach dem Glaſe zu, bis zum violettenannehmen. Das bisher allein erwaͤhnte Bild,entſteht von den Strahlen die die mittlere Brech-barkeit habe, und hat vor und hinter ſich die andern.

232. Nachdem nun das Ocularglas weiter hin-eingeſchoben, oder herausgezogen wird, das Augemehr oder weniger kur zſichtig iſt u. ſ. w. nachdemwird man dieſes oder jenes von dieſen Bildern ſehn.

Man ſieht ein ander Bild nachdem man dasOcularglas anders ſtellt.

233. Bouguer hat ſich hievon folgendergeſtaltuͤberzeugt.(Figure de la terre; IIII. Sect art 39.)Durch ein Fernrohr das mit einem Mikrometermit Faͤden verſehen war, betrachtete er einen Stern.Bey der gehoͤrigen Stellung des Oculars, mußteſich der Stern,(ſeine Bewegung beyſeite geſetzt)immer an einer Stelle des Mikrometers zeigen,wie man auch das Auge hinter dem Oculare ineiner Ebene ſenkrecht auf die Axe des Fernrohrsverruͤckte.

234 Nun ſchob B. das Ocular ſo weit hineinals moͤglich war, ohne undeutlich zu ſehn. Wenner alsdenn das Auge auf die vorerwaͤhnte Art ver-ruͤckte, ſo zeigte ſich der Stern bald an der, baldan jener Stelle des Mikrometers. Folglich fiel

die-