Band 
Zweyte Sammlung.
Seite
386
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386 EX oO ER

(tres diſtinctement) ſehen koͤnnte ſoll man das O-cular doch zu Beſtimmung der Schraubengaͤngedes Heliometers, weiter herausziehen.

Bey dem Mikrometer hielt er dieſes Verfahrennicht noͤthig, wenn man die Sache deutlich ſieht( 218)

Ich habe ihn einmahl in einem Briefe g fragt,warum er zwiſchen beyden Werkzeugen dieſen Un-terſchied mache, und zur Antwort nur erhalten es ſeybeym Heliometer noͤthiger auf den Abſtand des Bil-des vom Brennpuncte zu merken, als beym Mi-krometer.

385. J In ſ. Aſtron. d. a. O. ſagt er folgen-des als Beweis ſeiner Vorſchrift:»Wenn man

auch gleich den Gegenſtand ſehr deutlich ſehen

koͤnnte, ohne das Ocular herauszuziehn, ſo wuͤr-de man doch in dem Werthe der Schraubengaͤngeeinen betraͤchtlichen Irrthum finden. In derThat, da die unterſchiedenen Bilder der Gegen-ſtaͤnde, die man anſieht, durch eine Laͤnge von 2bis 3 Zollen laͤngſt der Are eines Fernrohres von18 Fuß aus einander ſtehen, ſo ſieht man durchsOcular ein Bild das 18 Fuß vom Objective iſt,wenn man eine Sache am Himmel betrachtet, abereins das 18 Fuß 2 Zoll vom Objective abſteht,wenn man einen Gegenſtand der ſich auf der Erdebefindet betrachtet. In dem letzten Falle, werdendie beyden Bilder, eines uͤber das andere gehen,wenn ſich gleich die beyden Bilder die 18 Fuß ent-fernt ſind, nur beruͤhren.

Alſo iſt es nothwendig, die gewieſene Propor-tion