4 I. ud. Fa-libich Chr.Nic. p. 28.
130 Geſchichte der Handelſchaft
der Religion hatten wir mit andern gemein,aber vielleicht nirgend war der Fleiß ſo garveriagt als bey uns. Der Seidengewerbhatte ſich ſo verlohren, daß man ſich irrigberedte, er ſeye zu Friedrichs des ZweptenZeiten nach Como gezogen, wo er nochſeve. 2 Der geſchworne Brief von A. 1409.gedenket keiner Kauffcuten mehr, und diezwey Zuͤnfte der Wull- und Leinenweber muß-ten letzt nur eine machen. Wie wenig Be—griffe man von dem Geiſt der Handelſchaftgehabt habe, zeigen die BerathſchlagungenA. 150g. bey Anlas einer neuen Munz, auchden Preyß aller Waaren zu beſtimmen. Dochbey ſo ſtarker annahm der Burger wird ihreZahl wohl groß geweſen ſeyn! Nein, ſondernweil die Stadtwirthſchaft ganzlich verliederli—chet, und unbeſtaͤndige Penſtonen die einigeNahrung worden, ſo war auch die Stadtnicht im Stand viel Burger zu erhalten.Darum iſt die anſehnliche Burgerſchaft, vonderen wir oben gerebt haben, A. 1529. auf923. Mann herunter gefallen. Wir ſindenkaum eines der Ehrwurdigen Geſchlechter
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