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Versuch einer Geschichte der Handelschaft der Stadt und Landschaft Zürich / [Johann Heinrich Schinz]
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131
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der Stadt und Landſchaft Zurich. 31

mehr, die mit Schweiß und Blut die Frey-heit gegründet, die ihre Nachfolger nußbraucht.Und von allen bemeldeten 6ooO, ſind jetztkaum noch 150. übrig. Von den 923. Mannhatte die Kraͤmerſchaft nur 64. der Weber50. hingegen die Edelleute und die ſo keinenGewerd oder Handwerk hatten 130. derWeinſchenken 87. dergleichen war bald ieder zehende Burger. Solchen Verfall derStadtwirthſchaft ſiehet man auch aus denOberkeitlichen Einkünften. Die Quellen derthaͤtlichen Handelſchaft waren ertrocknet, dieDurchfuhr hingegen ſehr geſtiegen.

Auf der Landſchaft machle man ſo wenig

Bedenken in Annabin neuer Leuten als in

der Stadt, aber ſchrie Zwingli 2„mit Ar—» beit wil ſich niemand mehr neeren, manvlaft die Güter verſtuden an vil Orten und»wuſt ligen, das man nit Arbeiter hat,wiewohl man Volks genug hatte darzu ein»aut Erdrich..... ſo tragt Ancken, Aſtren—»zen, Milch, Pferdt, Schaaff, Veh, Land-»tuch, Won und Korn uberſtußig..... ſov ein Reißlauſſer ſein entubriget Gelt rechnet,

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34 v»hekt

2 SimlerCollect.

L. le.

IT. II. 2.b. 451. ſeq.Cat. Stett—l.. p. sg.622.