Umlaufs und über die Ursachen ihrer Entste-hung zu ermüden, davor warnte er seine Zu-hörer mit allem Nachdrucke. Denn auch da-von, sagte er, sähe er keinen Nutzen (er waraber auch darin nicht fremd); auch mit diesenDingen müfste wohl der Mensch seine ganzeLebenszeit zubringen und deswegen auf somanche nützliche Unternehmung Verzicht thun.Ueberhaupt war er sehr dawider, dafs mansichs zum Geschäfte machte, zu untersuchen,durch welche Mittel die Gottheit alle Verände-rungen am Himmel hervorbringt. Theils blie-ben diese Dinge, meynt er, für den Menschenein Gelieimnifs, theils leistete der den Götternkeinen angenehmen Dienst, welcher das zuentdecken suchte, was sie nicht haben bekanntmachen wollen. Wer sich damit abgäbe, ge-riethe auch leicht auf ausschweifende Grillen,wie Anaxagoras, welcher sich dadurch sehrgrofs dachte, dafs er das ganze Kunstwerkder Götter erklären könnte. — Ganz andersurtheilt Plato. Er begünstigt nicht allein dieleeren Hypothesen der Philosophen, sonderner verwirft sogar alle wahre auf Beobachtung
gegrün-
alle irrende Sterne und unter irhotvyrxs die 7 be-kannten Körper verstehn.
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