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Geschichte der griechischen Astronomie bis auf Eratosthenes : von J.K. Schaubach
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332
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oluigefälir Folgende: Der Ort des Gnomons

über

quator schon genau bekannt gewesen seyn. Eskäme nur darauf an , ob Berosus vor Eudoxu?lebte. Das glaubt Martini. Er macht nemliclieinen Unterschied zwischen dem Historiker Ee-losus und dem Astronomen. Der letzte war einPriester des Beins und schrieb eine Geschichteder Chaldäer in drey Büchern, und eignete siedem syrischen Könige Antiocljus Soter zu. Erwar aus Babylon , lebte aber zu Alexander desGrofsen Zeit, also 500 Jahr vor Christi Geburt.Der Astronom Berosus müfsle aber coo Jahrefrüher gelebt haben. Denn nach Plinius (VII,37) errichteten ihm die Athener wegen Vorhersa-gung gewisser Himmelsbegebenheiten öffentlichim Gymnasium eine Statue mit yergoldetey Zun-ge. Auch führt Plinius aus ihm zum Beweisdes alten Gebrauchs der Buchstaben an, dafs beyden Babyloniern astronomische Beobachtungenvon 4ßo Jahren auf gebackenen Steinen verzeich-net gewesen wären. Pausaniqs (X, 12) nennt ei-ne Wahrsagerin, mit Namen Sabba, deren Va-ter Berosus geheifseu haben soll, welche voneinigen für die babylonische, von andern für dieaegyptische Sibylle gehalten werde. Justinus Martyr erzählt, dafs diese Sibylle nach Knnüigekommen sey, und dem Könige Tarquiuiu*Superhus die bekannten Bücher verkauft habe.Daraus schliefst nun Martini, dafs Berosus intlpr 35 8t011 Olympiade 640 a. Ch. gelebt habe,

und