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nimmt nicht so viel Piaum ein als der Löwe, derWidder nicht so viel als die Jungfrau. Ausser-dem brauchen auch nicht alle Zeichen gleich-viel Zeit zu ihrem Auf- oder Untergange. Mantheilte also die Zeit der Nacht nach dein Empor-kommen der Sterne des Thierkreises ab, sodafs man entweder nur so viele Theile machte*als Sternbilder die Nacht hindurch aufgiengen,oder diese auch wieder in kleinere Theiletheilte. Unmöglich konnte daher auch jetztnoch von bürgerlicher und gleichförmiger Zeitoder von Vergleichung der Theile des Tags mitdenTheilen des Aequators die Ilede seyn, wennman die Tageszeit nach Parallelkreisen der Son-ne, und die Nacht nach Theilen der Ekliptikoder vielmehr des Zodiakus abiiiäafs. Dafs manaber in dem ganzen Zeiträume keine andre undgenauere Kenntnifs gehabt habe, folgere ichtheils aus den Regeln, wie sie Autolykus giebt,der in einer Schrift, die sich auf mathematischePrincipe gründen soll, gewifs es nicht unterlas-sen haben würde, die astronomische Methode,und diese vorzüglich anzuführenj theils ausdem W'iderspruche und den UntersuchungenHipparchs. Nachdem er nemlich (Uranolog.pg. 127) Eudoxus oder Arats Methode, den Auf-und Untergang nach, ganzen Sternbildern zu
finden,