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Geschichte der griechischen Astronomie bis auf Eratosthenes : von J.K. Schaubach
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353
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tungsart ist aber nicht allein darin sichtbar, dnfser beyden Kreisen noch eine ansehnliche Breitegiebt, sondern auch noch mehr darin , dafs ernur von einem einzigen spricht, da er doch un-ter so verschiedenen Breiten beobachtete. Spä-tere Astronomen machen hier einen sorgfälti-gen Unterschied. Die Refraktion, die Ungleich-heit des Horizonts, die optische Täuschung,dafs sich die Bilder am Horizonte verschiebenund ausdehnen , und andre Umstände hattendarauf einen merklichen Einflufs. Der nördli-che Polarkreis geht nach ihm (Uranol. pg. 1 15 )durch die linke Schulter des Bootes y, durchden obern Theil der Krone, den Köpf des Dra-chen, ct der Leyer, durch den rechten Flügeldes Schwans, die Brust des Cepheus, den obernTheil der Kassiopeja, unter den Füfsen desgrofsen Bärs und den Löwen vorbey. Die äufser-sten Gränzen wären also ct der Leyer und diaFiifse des grofsen Bärs; die Breite desselben25 Grade. Sollte aber nach den oben angeführ-ten Nachrichten Eudoxus unter den Vorderfufsdes Bärs ß gemeynt haben; so wäre dieselbenoch beträchtlicher. Der südliche Polarkreisgeht nach ihm zwischen ct im südlichen Fische,durch das äufserste Ende des Eridanus , dasSteuerruder des Schiffes, durch den Wolf, den

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