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Geschichte der griechischen Astronomie bis auf Eratosthenes : von J.K. Schaubach
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354
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Altar, durch den rechten Schenkel des Scliü-»tzen, und durch den Kanobus. Dieses würdedem Cirkel 21°, 4 y' Breite geben (*).

So fand er nun auch noch die Koluren (**)der Nachtgleichen und der Sonnenwenden,oder die zwey gröbsten Kreise der Kugel, wel-che

(*) Hoffentlich werden diese Data überzeugend seyn,dafs er nicht das Wort Polarkreis in unsermSinne genommen hat, wenn er nur von Einemspricht. Die Sternbilder die er angiebt sind nurdie, welche in Griechenland nahe an den Hori-zont vorbeygiengen.

(**) Den Namen der Kohiren leitet der Ilecensentvon Grubers neuem astronomischen Kinder»freund in der A. L. Z. St. 138 von einem Drachenin der Ekliptik her, dessen Schwanz durch dieKoluren gleichsam abgesclmitteii wird, stattdafs dev Verlasser den Ausdruck daher entstehnliifst, dafs denen, welche zwischen dem Aequa-tor und dem Pole wohnten, ein Tlieil der Krei-se unter dem Horizont bliebe. Der Ilecensentverwirft diese Meynung deswegen, weil diesesauch bey den übrigen gröfsten Kreisen der Fallsey, und auch selbst nufer dem Aequator nurder halbe Kolur geselin werde. Diese Erklärunghat. schon Achilles Tatius (Isag. ad Ava t. c- 7 ). Manbedenke nur, dafs vom griechischen Horizontdie Rede ist, und die Koluren die ersten Kreisedurch den Pol waren, welche man fand. DerDrache ist wahrscheinlich eine Erfindung derspäteren Sterndeuter.