i66 n. Theil. X. Hauptstück.
ne nicht zureicht, so steckt man erstlich eine gerade Linie aus,folgenvergestalt: Man steckt in die Richtung, welche dieL^nie nehmen soll, zwey Packen ein, läßt einen andern einStück weiter hinaus, doch so, daß man die Packen seht"kann, eine Pmke in der Linie mit den bereits eingesteckten,und zwar dermaßen in der rechten Hand halten, daß k»?Packe vollkommen senkrecht ist, welches erlangt wird, wen"man die Packen über die Hälfte oben ganz locker hält, da st*denn, vermöge ihrer Schwere, senkrecht fällt; Der, welcheste hält, müß.den Arm ausstrecken , damit sein Körper niOin die Linie komme,- und uns zu sehen hindere, die Äugt"aber muß er beständig nach dem, welcher sich einstehet,rich et haben, damit er, nach dessen Winken mit der Halid,die Packe links, oder rechts, richten kann, bis sie so in ditLinie einspielt, daß der, der sich einsiehet, selbige, vor dtkzwey:en und ersten, nicht mehr sehen kann, und so fahttkman bis zu Ende fort. Die Länge einer Linie zu bemerke"/ist eine Compagnie. Leine, oder auch starker Bindfadt"/worauf pie Ruthen und Schuh durch Knoten abgetheil^sind, am bequemsten, im Nothfall aber kann man sich a""einxr Lunte oder Strohseils bedienen, und die Ruthen u"^Schuh in Schritte verwandeln. Das Verhältniß ^Schritte zu den Ruthen siehe l'sb. III.
Zwey Linien in einen Punkt zusammen lauftezu lassen, oder einen Winkel davonzu machen.
§. gor. Man gehet mit einem Stäbe rückwärtsfort, daß der Stab beständig in der Linie s. e. bleibt, kl- ,^8- 3- zu gleicher Zeit siehet man sich auch mit aus diere Linie b. c. ein; und steckt den Stab, wenn er beyde L>"en deckt, als hier in e. ein, wenn an der Linie bey b- ^Gehülfe sich mit einstehet, so gehet e6 desto leichter.