änderten, und können ihn, aber nur mit Rück-sicht auf diese Verhältnisse / wieder erhalten.
Es laßt sich daher keine zweckmäßige Befesti-gung eines Staates vorschlagen/ ohne diese ver-änderten Verhältnisse zu kennen / und folglich dieKriegskunst zum Theile durchzugehen / in wie fer-ne aber-/ wird aus Folgendem erhellen.
Das Wesen des Krieges ist: einen Streitmit Gewalt entscheiden: daher muß man im Krie-ge vor allem sich zu schlagen wissen.
Um sich zu schlagen-/ muß man aber entwederden Feind erwarten oder ihm entgegen gehen /und daher entweder lagern oder marschieren.
Diese Theile der Kriegskunst/ nähmlich: sichzu schlagen, zu lagern und zu marschieren, bilden dieT a c t i k.
Erwartet man den Feind, so kann man ihmdurch künstliche Hindernisse den Angriff erschweren,und hieraus entstehet die Befestigung skunst.
Die Tactik zeiget also: wie man sich schlagen,lagern, und marschieren soll, und die Befcstigungs-kunst: wie man dem Feinde einen Angriff mehr oderminder erschweren kann.
Kennt man aber die Tactik und die Befesti-gungskunst: so muß man zum Kricgführen nochwissen, wo man sich schlagen, folglich wo man la-gern, oder wohin marschieren soll, und wo demFeinde ein Angriff zu erschweren ist, kurz : woman die Tactik, und wo die Bcfestigungskunst