aus andern Provinzen ihres eigenen, oder aus frem-den Staaten einzukaufen.
Der Wohlstand eines Landes aber läßt sich nurnach dem Auswande beurtheilen, welchen es zu ma-chen im Stande ist, und dieser Aufwand nur nachder Macht, die es in Kriegszeitcn zu entwickeln ver-mag, wo es von seinem Interesse ist, dieselbe so vielals möglich zu vermehren. Berechnet man daher dieUnkosten der Erhaltung der feindlichen Heere undFlotten in Kriegszeiten, und nach dem Verhältnisseder gewöhnlichen Abgaben der Provinzen des feindlichenStaates, oder bey keiner zu großen Verschiedenheitihres Wohlstandes, bloß aus jenem der Bevölkerungdieses Staates zur Bevölkerung der eroberten Pro-vinz, welcher Theil jener Unkosten diese Provinz trifft;so kann man aus dem Mittelpreise der täglichen Le-bensmittcl der Bewohner, die Menge derselben be-stimmen, welche diese Unkosten aufwiegen, und fürdie Armee abgefordert werden können.
Zu diesen Lebensmitteln sind aber auch, in Län-dern wo man mit Pferden ackert, jene für die Armee-pferde zu rechnen, in solchen hingegen, wo mir Och-sen geackert wird, ist nicht auf Hafer zu zählen.
Wäre z. B- eine Armee im Jahre i8o5 in Bel-gien eingefallen, das aus ncunDepactements bestand,Z,ooo,ooc» Einwohner enthielt *), und eine der. fruchtbarsten Provinzen Frankreichs war; wo dieHauptnahrung des Bewohners Getreide ist, und wo
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