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Jahrs Sonn-und Fcycrtage sind; so könnten täglich
1,500^00° — 25 o,ooo Mann, von jenen Lebensmitteln6
zehren.
Grundsätze zur Bestimmung decMenge des Ge-treides, welches ein Land erzeugt.
H. 29. Die bisherigen Berechnungen setzen vor"auS, daß ein Land, worin sich eine Armee befindet,entweder seine Lcbcnsmittel in solchem Übermaßeerzeuge, daß seine Bewohner und die Armee davonzehren können, oder daß die Handelsvcrhältnissc die-ses Landes, wodurch es sich die Abgängigen verschaf-fen kann, nicht gestöret werden.
Das letztere aber kann nicht Statt finden, wennman eine Provinz des feindlichen Staates im Besi-tze hat, die ihre Lebensrnittel aus den nicht erober-ten beziehen muß. So zeigte sich in Wien bald nachdem Einrücken der Franzosen im Jahre 1809, einMangel an Lebensrnitteln, weil die gewöhnlichen Zu-fuhren aus Ungarn gehemmt waren.
Die Armee kann also in einem solchen Falle le-diglich nur auf die Lebensmittel zählen, welche dasLand, worin sie sich befindet, selbst erzeuget, und nichtauf jene, die es sich durch den Handel verschaffenkönnte.
H. Zo. Von jeder Provinz der europäischen Staa-ten findet man immer in geographischen oder statisti-schen Werken, ob sie überflüssig, hinlänglich, oderzu wenig Getreide für sich erzeugt, wohin sie Las Über-