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Die Befestigung der Staaten nach den Grundsätzen der Strategie / von Georg Freyherrn von Hauser
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da in diesem Falle ein Theil des angreifenden Heeresin den angegriffenen Staat eindringen, und der an-dere den Vertheidiger von den Berbindungsstraßenmit dem angreifendcir Staate abhalten kann.

So kann z. B. der Großherzog von Baden keinenKrieg mit dein Könige von Frankreich führen.

H. 91. Stehet hingegen die Macht zweyer Staa-ten nicht in einem solchen Mißverhältnisse, und dasHeer des Stärker» dringt von verschiedenen Seirenin den Schwächeren ein, oder theilet sich, nachdem esdarin eingedrungen ist; so muß die diesen Staat ver-theidigende Armee trachten, den Angreifer theilweisezu besiegen, und dieses selbst dann, wenn jeder Theildes angreifendenHeeres derselben noch überlegen wäre;da in diesem Falle dieses das einzige Mittel bleibt,den angegriffenen Staat zu retten.

Friedrich der Große konnte in dem Feldzugc von1 / 5 / Preußen nur dadurch retten , daß er die Fran-zosen bey Noßbach, und die Österreicher bey Leuthenangriff, und durch sein hohes Talent, mit einer vielgeringeren Macht, schlug *).

Defensiv-Operationen an der Gränze einesStaates, welche durch keine bedeutende na-türliche Hindernisse begünstiget sind.

92. Fand sich die Armee eines angegriffenenStaates so mächtig, daß sie den vereinigten Angreifer

') Temxclhsf, Geschichte des siebenjährige» KriegS. Bey Rossbnchgriff der König von Preussen tzje FcgNjescn gn, als sic jUNI An,griffe vorrückten.