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Die Befestigung der Staaten nach den Grundsätzen der Strategie / von Georg Freyherrn von Hauser
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angriff, und wurde besiegt; oder wagt sie es nicht ihnanzugreifen, weil er vereiniget ist; so kann sie ihrVaterland nur schützen, wenn sie ihn so lange andessen Gränzen aufzuhalten vermag, bis sie entwederdurch erhaltene Verstärkungen, oder durch nachtheiligeStellungen, welche der Feind Lei) ihrer Verfolgungnimmt, im Stande ist, ihn zu besiegen.

Um aber den Feind an der Gränze eines Staa-tes fest zu halten, muß die Armee, welche ihn ver-theidiget, diese Gränze selbst nicht verlassen; denn ziehtsie sich in das Innere des Staates zurück; so wird ihrder Feind folgen, und in denselben eindringen.

Hieraus erhellet die Nothwendigkeit einer mit derGränze parallelen Straße; damit sich die Armee, wel-che diese Gränze vertheidiget, längs derselben vor demihr folgenden Feinde zurückziehen könne, und nichtin daS Innere des StaateS sich zu begeben gezwun-gen sey.

Nothwendigkeit zweyer Parallelstraßen.

H. gZ. Der überlegene Feind I) Fig. I, welcherder, auf der Parallelstraße 8. sich zurückziehendenArmee s folgt, kann aber auf allen Straßen LO,

, 68, die von der zurückgelegten Strecke jenerParallelstraßc, in das Innere des Landes führen,DetaschementS e, ri, e, in dasselbe absenden, welcheeben so weit in das Land eindringen können, als dieArmee b von den Stellen 6, 6, 6 entfernt ist,wo sich diese Detaschements von der Parallelstraße