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mit Zo,ooo Mann bey la Llra^elle, auf der StraßeVon Laon nach Mons. Turenne und la Fertc standenmit 7000 Mann Infanterie, und 5 ooo Reitern,bey Vcrviiis.
Die Plätze Cambrai und Landreci waren in derMacht der Spanier. Papaume, Peronne, St. Quen-tin und Guise , waren französische Festungen ersterReihe, und Corbie, Roye , Ham, und la Fcre, einezweyte Reihe befestigter Orte, welche so wie jeneFestungen, theils schwach, theils gar nicht besetztwaren.
Die Spanier wollten durch die Picardie nachFrankreich vordringen, und marschirten demnach zwi-schen der Somme und Oise , St. Quentin und Hamrechts lassend, nach Roye , wovon'sie sich nach einemzweytägigen Widerstände der Bürger bemächtigten.
Während dem Marsche der Spanier gegen Hamzogen sich die Franzosen nach Ribcmont, wo der Kö-nig mit dem Cardinal Maz arin zur Armee kam; umin einem Kriegsrathe zu entscheiden, wie der Staatgegen einen so überlegenen Feind zu vertheidigen sey.
Ein Theil der Generäle wollte die Infanterie indie festen Plätze vertheilen, und mit der Cavallerie imRücken des Feindes streifen. Andere schlugen vor, mitder ganzen Armee den Übergang der Oise bey Eom»piegne zu vertheidigen, um die Hauptstadt zu decken,und Turenne verwarf beyde Vorschläge, hielt es fürzweckmäßiger, mit der ganzen Armee sich nicht demFeinde entgegen zu setzen, sondern sich ihm zur Seite