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dergestalt aufzustellen, daß man eine Schlacht ve»werden , und ihm bey jeder Unternehmung in denRücken fallen könne.
Der König genehmigte den Borschlag Turenne^s,und verließ die Armee, welche über la Fere und Noyon nach Guiscart marschirtc, sich dort > aufstellte, eineBesatzung nach Corbie schickte, und jene von Peronne verstärkte.
Die Aufstellung der Franzosen bey Guiscart setzteden unternehmenden Conde in Verlegenheit. Er ge-traute sich nicht vorwärts, und wollte nicht zurück.
Unterdessen erfuhr Turcnne, daß sich Zooo MannCavallcrie, mit dincm Transporte von Lebensmittelnund Munition, von Eambrai zur feindlichen Armeebegeben sollten, die sich gegen Corbie zog.
Auf diese Nachricht marschirte er nachHam , pas--sirte dort die Somme, eilte mit der Reiterey vorausnach Peronne, zog 600 Mann von der Garnison dieses Platzes an sich, und marschirte gegen Papau-mc, um das feindliche Detaschement anzugreifen;allein zwey Stunden vor Papaume erfuhr er, daßsich dasselbe auf die Nachricht von seiner Annäherung,wietex zurück nach Eambrai begab.
Turcnne kehrte daher wieder um, vereinigte sichmit der ihm folgenden Infanterie, und bezog einLager in der Gegend von Peronne .
Die Spanier, hierdurch von ihrem Lande abge-schnitten, faßten endlich den Entschluß sich zurückzu-ziehen, paffirten die Somme zwischen Peronne und