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und zwey Kähne führten ihre Waffen, womit siedleschwachen feindlichen Posten anfielen, und ihnen zweyGeschütze abnahmen.
Indessen wurden Leitern über die Reste der Brü-cken gelegt, einige Artilleristen gingen darüber, umdie eroberten Geschütze zu bedienen, und die Sap-peurs arbeiteten so thätig an der Wiederherstellungder Brücken, daß sich bald zwey Bataillons am lin-ken Ufer der Donau befanden, welche die DörferBlindheim und Gccnheim besetzten. Nun gingen soviele Truppen über, daß sie den von Donauwerth undDillingen heranrückenden Österreichern, des 12 bisi 5 ,ooo Mann starken Starayifchen Eorps, welchesdie Donau von Ulm bis Donauwcrth vertheidigensollte, widerstehen, und nach den hartnäckigsten Ge-fechten , sie abwärts der Donau bis Donauwerth,und aufwärts derselben, wo die Österreicher durchCavallerie aus dem Lager bey Ulm verstärkt wurden,bis an die Brenz zurück drücken konnten.
Am Abende waren auch die Brücken bey Dillin-gen und Lauingen (etwas unterhalb des Ausflussesder Brenz ) wieder hergestellt, worüber das Reserve-corps , und in der Nacht, noch zwey Divisionen desGentrums die Donau passirten; so daß auf demrechten Ufer derselben, nur die Division Ney, unddas Eorps von Richepance zurück blieben.
Den 20. nahm Kray eine Stellung zwischen Klo-ster Elchingen und Albeck, und den 21. früh verließer die Gegend von Ulm , welches Son,i2,000Mann