66
besetzt blieb, marschirte eiligst über Heidenheim , Ne-rcsheim und Nördlingen , nach Neuburg , paffirte dortdie Donau , und stellte sich, mit dem rechten Flügelan diesem Flusse, gegen den Lcch auf.
Die Franzosen aber besetzten am 20. den Schel-lcnbcrg bey Donauwerth, stützten den linken Flügeldes Gros ihrer Armee an die Donau , am linkenUfer der Brevz, und erstreckten sich mit dem rechtenbis gegen Eglingen.
Am 21. ließen sie auch die Division Ney überdie Donau gehen. Am 28. marschirten sie über Ne-rcsheim gegen Nordlingen, wo sich am Abende die-ses Tags der österreichische Nachtrab aufstellte, undam 2/s. blockirte Richepance die Festung Ulm , vonbeyden Seiten der Donau .
An eben diesem Tage detaschirte Moreau den G.L. Dccaen in Eilmärschen über Hochstädt, Wertin-gen und Augsburg, nach München , um den Chur-fürsten von Baiern zu einem Scparat-Waffenstillstandzu bewegen, sich einer Cvmmunication über die Zseczu bemächtigen, und im Falle der bereits in Italien abgeschlossene Waffenstillstand, wovon ihm F. Z.M Kray Nachricht gab, sich auch über Deutschland erstrecken sollte, seine Truppen mehr ausbreiten,und ihnen bessere Quartiere verschaffen zu können.
Den 25. rückte die französische Armee an dieWernitz vor, und dehnte sich von Donauwerth, biSzur Straße von Nörtlingen nach Ötringen aus.
Den 26. ging Lecourbe bey Donauwerth über