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Endlich befand sich Kray den 29. Juny in decLage, dem Feinde alle Vortheile seines Donau - Über-ganges vom 19. zu entreißen, wenn er, statt sich vonJngolstadt gegen LandShut zurück zu ziehen, mit derganzen österreichischen Armee gegen Donauwerth vor-gerückt wäre, die auf dem Schellenberge gestandeneDivision Ncy angegriffen, dieselbe über die Donau zurück gedrängt, und dann ein kleines Corps zumEnrsatze Ulm's , auf dem linken Donau - Ufer abge.schickt hätte, welches Corps gewiß seinen Zweck er«»'kickt haben würde, da das ganze Blockade-Corps die-ser Festung, von beyden Seiten der Donau , nichtso stark als die Besatzung war.
Operationen gegen den in das Innere einesStaats eingedrungenen Feind.
§. 102. Rückte der Angreifer in was immer füreinem, der H. g 5 . bis 101. angeführten Fälle, überdie Parallelstraßcn vor. ohne sich um die vertheidi-gcndc Armee zu bekümmern; so hätte diese Armeesich auf die Straßen zu begeben, welche der Feindeinscklug, ihm zu folgen, stets seinen Nachtrab zubekämpfen, und ihn dadurch zu zwingen, sich gegensie zu wenden.
Getraute sich dann diese Armee nicht, dem An-greifer eine Schlacht zu liefern ; so hätte dieselbe nachMaß, als er gegen sie anrückte, sich wieder zurückzu ziehen, welcher, indem er ihr folgte, sich ausdem Lande herausziehen mühte.