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Die Befestigung der Staaten nach den Grundsätzen der Strategie / von Georg Freyherrn von Hauser
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169
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Um den Feind zu zwingen, eine solche Ring-mauer in Bresche zu legen, muß er verhindert werken,den Platz durch einen cvu^ cie maia zu nehmen,daS heißt: entweder durch die Thore in denselbenzu gelangen, oder jene Mauer mit Leitern zu über-steigen.

Daher werden zu Kricgszcit, sowohl vordenThc-rcn als an den aufspringenden Winkeln, oder anlangen Seiten der Stadtmauer, wo man neue Tho-re ausbricht, Erdschanzen, wie kiz. 7. (detaschirteBastionen) angelegt.

Diese Schanzen decken die Thore, und gewährenein Emplacement für Artillerie, welche eine Annä-herung zu denselben schon von weitem dem Feindeerschweret, und durch ein den Platz umgebendes Krcutz-feuer, verbunden mit dem Feuer der Ringmauer,ihre schon ohnehin schwer auszuführende Übersteigunggänzlich vereitelt.

Überdieß dienen diese Schanzen sowohl zum Ver-sammlungsplatze der Truppen vor, als zu ihremZufluchtsorte nach einem Ausfalle, und der Verthei-diger braucht im letzteren Falle denselben nicht dieStadtthore zu öffnen, bevor sich der sie verfolgendeFeind zurück gezogen hat, und folglich keine Gefahrmehr obwaltet, daß er zugleich mit ihnen in den Platzeindringen könne.

Es versteht sich, daß man in Ermanglung einerRingmauer, durch die Vermaurung der Thore undFenster an einander stoßender solider Gebäude , bis