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Die Befestigung der Staaten nach den Grundsätzen der Strategie / von Georg Freyherrn von Hauser
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170
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aufSchießlöcher, einen s>lav.e du mament erhalten,und während der Feind eine Ringmauer in Breschelegt, aus den rückwärtigen Häusern eine neue bildenkönne; wobey aber die dazwischen liegenden Straßendurch Gräben und eine oder mehrere Reihen zu-gespitzter Pfähle (Palissaden) durchschnitten werkenmüssen.

So vertheidigte sich Saragossa , in den Jahren18089, länger als viele der besten Festungen.

Man kann nur mit 24pfü»digen Kanonen, auseiner Entfernung von höchstens 200 bis 260 Klaf-ter, Bresche an einer guten Ringmauer schießen.

Um aber diese Kanonen in einer solchen Entfernungvon einem angegriffenen Platze aufstellen zu können,muß der Feind aus jener von beyläufig 600 Klafteranfangen, sich demselben mittelst 7 bis 10 Schuhbreiter, und 3 bis 4 Schuh tiefer Gräben zu nähern,woraus man die Erde auf die Seite gegen die Fe-stung wirft.

Diese sogenannten Laufgräben werden in derNacht ausgchobcn, und in solchen Richtungen ange-legt, daß ihre Verlängerung neben den Werken desangegriffenen Platzes vcrbeygchet.

Hat der Feind diese Gräben zu Stande gebracht,und an ihrer Spitze verbunden, welches in einer, höch-stens zwey Nächten geschehen kann ; so braucht er nochzweymahl 24 Stunden, sie an den Stellen, wo dasGeschütz zu stehen kömmt, hinlänglich zu erweitern,den Aufwurfvor jenen Stellen, wohin der Feind sein