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Die Befestigung der Staaten nach den Grundsätzen der Strategie / von Georg Freyherrn von Hauser
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176
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griffe-) dermaßen verzögert, daß der Feind einen gan-zen Monath und noch meh" brauchen kann, um diegeringe Strecke, vorn Fuße e des Glacis 1 ^. 8 undg, bis auf seine Höhe 8 zurück zu legen.

Forts.

H. 116. ES ist leicht einzusehen, daß je wenigerBastionen eine regelmäßige Festung zählet, diesel-ben desto spitzer werden müssen; daher muß die klein-ste regelmäßige Festung aus vier Bastionen bestehen;weil bey einem Dreyecke dieselben so spitz würden,daß sie nicht den zur Aufstellung der Artillerie nöthi-gen Raum gewährten.

Eine Festung, welche kleiner als ein regelmäßi-ges Viereck von i8c> Klafter langen Polygons - Sei-ten ist, kann daher nur unregelmäßig seyn, und wirdein Forts (Feste) genannt.

Bey so kleinen Plätzen ereignet es sich oft, daßihre Mauern von weitem entdecket, und doch nicht inBresche gelegt werden können; da ihre umliegendeGegend der feindlichen Artillerie keinen Aufstellungs-plätz darbiethet.

Belagerungen.

H. 117. Der Angriff eines jstaes 8u momerrt,einer Festung, oder eines Forts, mittelst Laufgräben,welcher unfehlbar zum Ziele führen muß, wird eineBelagerung genannt, und die Dauer derselbenvon der Eröffnung dieser Gräben, bis zur Eroberungdes angegriffenen Platzes gerechnet.