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Die Befestigung der Staaten nach den Grundsätzen der Strategie / von Georg Freyherrn von Hauser
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191
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den, da sie so wie in diesen Festungen, einer langenBlockade ausgesetzt sind.

Buonaparte hatte am Rheins die Festungen Hün-ningen , Straßburg mit dem Fort Kehl, Mainz mit dem FortCassel, Wesel , Acnheim und Nim-wegen *).

Wäre er aber vorsichtiger gewesen; so hätte erüberdieß den geschleiften Brückenkopf bey Hüningcnwieder hergestellt, und zwischen Mainz und Wesel einen festen Platz a olrevai jenes FluffcS gesetzt.

Bildet ein großer Fluß selbst die Gränze, so daßkein fester Platz ä rssreval desselben angelegt, und ernicht die Manövrierfähigkeit der Armee begünstigenkann; so muß die Gränze dergestalt befestiget werden,als wenn dieser Fluß gar nicht da wäre, und die fe-sten Plätze müssen wenigstens so weit von demselbenentfernt seyn, daß sie der Feind vom jenseitigen Ufernicht bombardircn kann.

Bey den Übergangspuncten des Flusses aber kön-nen Verschanzungen angelegt, und ganz oder zumTheile von den Garnisonen der rückwärtigen Plätzebesetzt werden; um den Feind, wo möglich, bis zurAnnäherung der vertheidigenden Armee zu verhin-dern , ihn zu passircn.

Dicserwegen sind die festen Plätze, so viel möglich,gerade hinter den vortheilhastcsten Übergangspunctenanzulegen.

') Postkarte von Deutschland .