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Die Befestigung der Staaten nach den Grundsätzen der Strategie / von Georg Freyherrn von Hauser
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194
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ren; übrigens aber können sie durchaus bloß jilsees-elu mornont seyn, da der Feind durch die vorliegen»den Forts verhindert wird , das zu einer Belagerungnöthige schwere Geschütz nachkommen zu lassen.

Über die Pyrenäen *) z. B. führen nur drey Haupt-wege. Einer von Perpignan über la Junguera nachFigueraS , der zweyte über St. Jean pied de port nachNavarra , und der dritte, von Bayonne über St. Jean de Luz und den Mont Aralar, nach Bittoria;wovon aber der mittlere im Jahre 1806 nicht einmahlfür Fuhrwerke brauchbar war **).

Diese Paffe müßten also von den Spaniern durchForts gesperret, und nebstdem noch eine Reiheüu rnoment a cireval des Ebro angelegt werden.

Befestig ii nq der Gränzen, mit welchen eine Ket-te Mittelgebirge parallel läuft.

H. 126. Läuft k'ii». 3 eine Kette Mittelgebirge längs der Gränze fort. wo nur einige der darüber füh-renden Commumcatioiien durch Forts oder verschanz-te Stellungen gespercel werden können; so kann vcr-mög H. gg, der Angreifer nicht auf den neben einersolchen Sperrung liegenden Straßen vordringen, ohneseinen Rücken dem hinter dem Fort oder im verschanz-ten Lager aufgestellten Vertheidiger bloß zu geben.

Die Wirkung solcher Aufstellungen kann sich je-doch nur bis auf eine gewisse Entfernung beyder Seitsderselben erstrecken - bis auf jene nähmlich: als sich

») Karte von Spanien und Portugal .

") Sehe: Wiener - Zeitung von lSvS, Nr», yl.