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Die Befestigung der Staaten nach den Grundsätzen der Strategie / von Georg Freyherrn von Hauser
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195
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der Vertheidiger mit, den bcyhabenden Lebensmitte/ndavon entfernen kann, das ist 3 bis 10 Märsche.

Der Nutzen, welchen eine solche Stellung dem Ver-theidiger verschaffet, ist also : daß die festen Plätze 6 k>der vorderen Parallelstraße, auf 8 bis io Märsche vonjener Stellung, folglich weiter von einander entferntwerden können.

Überdicß ist es für den Vertheidiger vortheilhaf-tcr, sich vor festen Stellungen als auf offenen Commu*nieationen zu schlagen; da im ersteren Falle seineForts oder Berschanzungen ihn vor der Verfolgung ci-ncS siegenden Feindes schützen, dem er im letzteren nuvdurch die Anstrengungen seiner Arriere- Garde einenVorsprung abgewinnen kann.

Solche Stellungen begünstigen daher auch diebeste Defensiv - Operation einer nicht zu schwachenVertheidigungs. Armee, nähmlich jene, den Angrei-fer anzvgrcifen.

Wäre z. B. Deutschland gegen einen Angriff dctFranzosen, über die Gränze zwischen Basel und Lau-tecburg, zu befestigen; so könnte das Gebirge, zwischendem Rheine oberhalb Basel , und dem Höllenthale,(wodurch die Straße von Freyburg nach Neustadtführet) durch zwey Forts im Rheinthalc und bey St.Blast, (unweit Zbach) dergestalt gcspcrrct werden,daß der Feind auf diese Strecke keinen fahrbarenWeg zum Vordringen hätte.

Ferners aber müßte auch der Paß von Frey-hurg über den hohlen Graben, (ein Gcbirgskopf auf

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