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dem nähmlichen Grunde als die Erstere, gespcrretwerden.
Um endlich den H. 110 angeführten Vertheil zuvergrößern , daß auf solchen Parallelstraßen die defen-siv agircndcn Heere sich geschwinder als die feindli-chen vereinigen können: sind von der vorderen dieserStraßen gegen die Gränze, so lange alle Passagendurch Forts zu sperren, als sie die Natur dazu eig-net, und dadurch die feindlichen Heere noch mehr zutrennen.
Die Forts vorwärts der Parallelstraßen müssenwenigstens auf 6, jene aufdicsen Straßen selbst aber,brauchen nur auf 2 Monathe für ihre Garnisonenversehen zu seyn ; da diese auf einer oder der anderenSeite des Gebirges wieder versehen werden können.
Es versteht sich übrigens, daß die beyden Paral-lclstcaßen, rechts und links der natürlichen Hindernisse,welche sie durchkceutzen, seyen es Flüsse oder Gebirge,nach den H. r2Z angeführten Grundsätzen zu befe-stigen sind.
Erstreckte sich z. B. die westliche Gränze Österreichs biS an die Nabe und Abens *), fcrners bis an eine Li-nie vorn Ursprünge dieses Flusses nach Freysing, undendlich zwischen dieser Stadt und Tyrol bis an dieZscr; so bildete die Straße von Egcr über Regens burg , Innsbruck , den Brenner, Brisen und Ve rona nach Mantua , eine beynahe gerade Parallcl-stcaße, welche bey Regensburg durch die Donau , und