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Die Befestigung der Staaten nach den Grundsätzen der Strategie / von Georg Freyherrn von Hauser
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269
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Am linken Ufer ter Duna aber, zwischen Riga und Dunaburg , hätten mehrere Brückenköpfe von Feld.schanzen angelegt werden müssen , um den Rückzugdes Heeres über dieselbe zu sichern.

An diesem Flusse hätte sich das Heer müsse» er-halten können, da ter Feind nicht gegen Moskau vordringen konnte, ohne ihm den Rücken Preis zugeben; wohin er aber vorzüglich trachten mußte, weiler dadurch in den Besitz des größten Theils der frucht-barsten und bevöltertsten Provinzen des russischenReiches gelangte *).

Zu diesem Ende wären feste Plätze ä cswvallder Duna nöthig gewesen, welche die Armee in Standsetzen konnten , die Defensiv-Manövres H. 97 auszu-führen.

Statt dem verschanzten Lager bey Drissa, hättealso noch ein dritter fester Platz äeirevs! jenes Flus-ses , in der Gegend von Pollotzk angelegt werdensollen.

Mittelst dieses PlatzeS, Dünaburg und Riga ,hätte zwar ein an der Duna operirendes russischesHeer, sowohl das Land nördlich dieses Flusses decken,als den Feind verhindern können, über Wilna ge-gen den Dnieper vorzudringen; allein da die bedrohteStrecke der Gränze, zwischen der Duna und denösterreichischen Staaten, beyläufig 90 deutsche Mei-

'1 Diese Provinzen sind sie Gouvernements: Moskau , Wladimir,Iaroslaw, Kostrorva, Niihni - Nowgorod, Aiisan, Taindow, ÜLo-ronesh, KurSk , ürel, Tula , Kaluga » Smolcnsk, Lwer,doS da-mahlige TinMeY - Podien , und die Ukraine .