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Die Befestigung der Staaten nach den Grundsätzen der Strategie / von Georg Freyherrn von Hauser
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270
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len betrug, so hätte es dem Feinde nicht verwehrenkönnen: aus den südlichern Theilen des Hcrzogthums.Warschau bis an den Dnieper vorzudringen, und den,grössten Theil der westlich dieses Flusses liegendenrussischen Provinzen in Requisition zusehen. Um die«seä zu verhindern, both der Pzripe; mit seinen ausge»dehnten Morästen- den Russen alle Bortheile eines dieParallelstcaßen durchschneidenden großen Flusses dar,

Es war daher vermag den H. 107. aufgestelltenGrundsätzen sehr zweckmäßig, dasTormansowscheCorpsan den Ufern dieses Flusses aufzustellen. Noch vor-theilbafcer aber wäre dieses Corps gewesen, wenndasselbe die H. 100 angeführten Defensiv-Manövreshätte ausführen können ; wozu nebst Mozic, noch einanderer fester Platz bcy Pinsk, oder an der Mündungdes Horyn, a olre-val des Pzripez, und an beydenUfern dieses Flusses- Communicationen zwischen diesenzwey festen Plätzen hätten angelegt werden müssen.

Endlich wären zur Vrrhindcrungfcindlicher Streif-züge in das Land zwischen der Duna und dem Przi-pez, kleine Corps bey Wilna und Slonim aufzustellengewesen; wovon ersteres, wenn es mit Macht ge-drückt worden wäre, an die Duna, und letzteresan den Przipez sich hätte zurück ziehen, und jenesmit der Haupt - Armee, dieses aber mit dem.Tor-mansowschen Corps, sich hätte vereinigen können.

Wqre nun der Feind, durch die Flanken - Stel-lung der russischen Hauptarmee verhindert, den Rie-men südlich von Kotpno zu passiern, untre halb dir-