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Militairisches Taschenbuch zum Gebrauch im Felde / aufgesetzt von G. Scharnhorst
Entstehung
Seite
11
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Patrouillen

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durch geschehen: haß auf jede ausgehende Patrouille ei«ne andere auf demselben Wege in einer Entfernung vonetwa 1000 Schritt folget, wie bey Wiuterpatrouillen,§. 6 . Wird dann die erste von dem verstecktenFeind aufgehoben, so kömmt gewiß die zweyte da«von , weil nachher in dem ersten Augenöl ckc der Feindnicht mehr versteckt fern kann. Nmunk man zu jederPatrouille 5 Mann, und läßt r Mann neben einan-der so weit von einander gehen, daß sie einander nichtverliehren, und den dritten so folgen, daß er die beydcnersten nicht verliehet; so wird nicht einmal leicht dieerste Patrouille aufgehoben, und dennoch der Walddurchsucht werden. Damit der Feind desto eher ent-deck« wird, so gehet man auf andern Wegen, als dieman gekommen ist, wieder zurück Den Nacht gehetman nur »ooc» bis mao Schritt in den Wald, auf ei-nem vorher bemertten Wege.

H. ll. Man trifft auf dm Feind. Rückzug.

s) Trifft manauf eine fenivliche Patrouille,so hält man sich verdeckt und sucht ue abzuschneiden,wenn sie schwächer ist, bannt man Gefangene und alsoNachricht bekömmt.

k) Stärkerer Hemd. Nie muß eine Patrouillesich ohne Noth mit dem stärker» Feinde einlassen. Istsie aber einmal dazu gezwungen, so muß sie mit Unge-stüm auf ihn falle», unterdessen ein gut berittener Mannso geschwind«, alserkann, Nachricht vom Feind«zurück-bringt.