Buch 
Militairisches Taschenbuch zum Gebrauch im Felde / aufgesetzt von G. Scharnhorst
Entstehung
Seite
23
JPEG-Download
 

Patrouillen,

-3

drebber und Stöcken in einer offenen Gegend, etwa einehalbe Stunde von einander liegen. Daß aber nach Notdrdrebber ein Holz führet, und links bey Bokhmer eineBrücke über die Leine gehet. Nach dieser schickt er 4 Mannund einen Corporal, welche von da in Norvdrebber zu ihmstoßen, in Bokhmer sich aber erst bey dem Prediger eineschriftliche Nachricht geben lassen sollen, ob der Feind indieser Gegend sich aufhalte.

Er selbst gehet mit dem Haupttrupp nach Norddreb,der, und da er von hier die Gegend rechts bis Nodewaldüberstehet, und nun beschließt, nicht nach Neunhagen son-dern nach Stöckendrebber zu gehen, so schickt er einenMann nach Neunhagen, mit dem Befehle: daß der Unter-ofsicicr von hier nach Rodewald gehen, und da, wennnichts vorfiele, weitere Nachricht erwarten, bey entstehen-dem Allarm aber nach Hören zurückgehen solle.

Vor Norbdrebber gehet der Ofsicier, nachdem« denCorporal, der nach Bokhmer dctaschirt war, an sich gezo-gen hat, nach Sröckendrebber.

Er hört hier, daß der Weg nach Nienburg über N»«bewald geht, und daß Nienburg noch vom Feinde be-seht sey.

Auf diese Nachricht giebt er dem Unterofsicier bey R»-bewald Befehl, den Weg nach Nienburg zu beobachten.

Mit den übrigen 16 Pferden nähert er sich Stöcken.Er erfährt da, daß der Feind in Mandrlsloh und in derumliegenden Gegend sich befinde. Da eS indessen baldAbend ist, so läßt er erst bey Stöcken in einer abgelegenenScheune füttern. Jetzt faßt er den Entschluß, sich in derNacht Mandrlsloh zu nähern, um sichere Nachricht vomFeinde einzuziehen.

Er nimmt, so bald er finster, aus Stöcken einen Do-then, dieser führt ihn über die Heide bey b, bis in dat