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Militairisches Taschenbuch zum Gebrauch im Felde / aufgesetzt von G. Scharnhorst
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342
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342 Dritte Abtheil. Fünfter Abschnitt.

nahe zu kommen, und über die lczten wenigen Truppe"herzufallen. Sind diese erst in dcr.Hauptverschanzung!so Lecken andere Canoncn den Rückzug dieser, dcswegc"ist die Entfernung nicht über die Kartätschschubweite vo»>Hauptwerke. Die Brückenschanze a c wird nun von dekBatterie » und o vertheidigt.

Beym Uebergange dienen solche Werke, als bey"angezeigt, dazu, den Feind so lange abzuhalten, bis erstmehrere Truppen übergegangen. Alsdann aber sind dieseWerke in der Nacht aufgeworfen und die Hauptvcrscha»'jung » « ist noch nicht da, oder wird jetzt erst gemacht.

Die Vertheidigung der Hauprverschanzung an sichgeschieht wie bey andern Schanzen, nur ist hier bey einestRückzüge einer Armee noch zu bemerken, daß die Grübe"her Brückenschanzen und vorzüglich auch die Einginge i"dieselbe mit Stroh, Bomben, Holz, Brandkugelngefüllt werden. Diese zündet man an, wenn die leztc"Truppen schon über die Brücke gehen und der Feind ausi-ringt, um die Brücke (nemlich die Pontons) zu ruinier".«der noch die lezten Detaschements abzuschneiden. Auchkönnen hier Fladerminc» vor den Eingängen unter de"hier gemachten Barricadcn von großem Nutzen seyn, >vst-ey denn zugleich die Batterien b und « mit Kartätsche"agiren,

Soll eine wichtige Brücke von einem Corps, unterdes-ie Armee vorgeht, gedeckt werden: so muß sie mit eiu^solchen Verschanzung als » o Pl. V- Fig. 4. umgebtwerden; ist das CorpS stärker, als die Besatzung diesigSchanze erfordert: so legt man an einer Seite nahe ästFlusse noch ein Paar starke Redouten an , welche zugle>^diese Schanzen vertheidigen. Diese Redouten sowohl,