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Militairisches Taschenbuch zum Gebrauch im Felde / aufgesetzt von G. Scharnhorst
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350
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Zzs Dritte Abthcil. Fünfter Abschnitt.

Werk? waren alle von einander abgesondert und sao bii600 Schritt von einander entfernt. An einigen Orten 8unwaren es einfache kleine Fleschen, an andern hatten sie^ndie Figur der Berge'; die größcsten waren zoo bis 4°°^»Schritt in der Fronte groß. Fast alle Werke warcu^h,hinten offen und mit Canonen besetzt. Die Infanterie»» ,stand hinter ihnen in einer Linie mit ihren Regimentsca'^ernonen. Diejenigen Werke, welche keine Moräste u»d^e>,Teiche vor sich hatten, waren mit Palisaden im Grabe», ^»Wolfsgruben oder Verhacken ( oft mit beyde» ) und Fla' ^tederminen versehen. Die Wolfsgruben und Verhacke gin ^Migen meistens mit vor die Zwischenräume der Schanze»'so daß nur ein Ausgang von ciwa ioo Schritt zwischen ihuen blieb. Die Schanzen mit Canonen besetzt, stellte»hier die Batterien in der Schlachtordnung vor; der Fei»^wurde in ihrem Feuer und von den Wolfsgruben u»öBcrhacken aufgehalten, drang er aber irgendwo durchsso rächten nun die in Linie stehenden Bataillons undcadrons vor, und trieben ihn zurück.

Wenn die offenen stparirtcn Werke mit Canonen btsetzt und eine Linie Truppen hinter ihnell stehet l so wi^der Feind, wenn er hier oder da durchbricht, gleich miedetehe er sich formirt, herausgetkieben. Wenn also eine Li»^unmittelbar hinter den Werken stehet: so is? diese ?tnok^

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nung sehr gut. Sie hat noch den Vortheil für die Arnü'daß alles bey einander bleibt, daß mau immer gegen j>'^Seite seine Hauptmacht wenden, oder sich auch mitn»ng zurückziehen kann, daß man auch den. Theil, der a^' ^gegriffen wird, nur mit Infanterie besetzen, den antt^unbesetzt lassen und die dazu erforderlichen Truppen zudem andern Gebrauch bereit halten kann. Großetheile für im Manoeuvriren geübte Truppen und für 'schickte Generale.