z6r Vierte Abthcil. Zweyter Abschnitt.
Jetzt wird die Canone so weit in die Schießschartegebracht, daß die Räder nahe an der Brustwehr stehen,
und dann gerichtet *).
Stehet man nahe vor Festungen: so muß maisdekkleinen Kugeln wegen »ach jedem Schuß die Schießscharte mit einigen 2 §oll, ober Sandsäcken zulegen,mit man beym Laden gedeckt ist. Feuert man mit Pa*troncn: so fällt dies weg.
Das Abfeuern geschiehet nach §. 182. Einer beoöiachtet jedesmal den Aufschlag der Kugel,
§. 227. Bedienung der Mortiore undHaubitzeN'
2) Richten. Zuerst wird der Markier gerichttbhie Seitenrichrung giebt man mit dem Pendel, nachdem
») Das Vorbringen der Canonen geschiehet am leich'testen, wen» inan vor» durch die Speichen unterd»Lafete eine» Handbaum und einen oder ein paar a"'dere dinier dem Schwänze anbringt und an diesen ""le» wirkt. Um die Seitenrichlung zu geben, tret«"ein oder r Mann bey den Schwanz und schieben deinselben, nachdem der Richtende mit der rechte» Ha"'winkt, rechts oder links. Darauf fasten sie mit d,"Handbäumen unter den Hintectheil der Cano"dund heben ihn, so wie es der Richtende nöthig findetwäyrend dieser die Keile unterschiebet. SindRichkM"'schinen da, so ist dieses alles nicht nöthig. Will n>""i» der Nacht feuern: so muß man bey TageRichtung und Elcvatio» bestimmen: die Nichtke»oder Maschine feststellen, die Räder nahe an die ",bringen, „nd dann auswärts neben ihnen starke L"ten nageln.und dies auch an einer Cccke des Schn'""zes thu». Die Latten an den Rädern müssen soseyn, daß die Räder beym Rücklauf nicht zivil'«"ihnen auskommen. Zur Hemmung des zu groß""Rücklaufs wird bis Z Fuß hinter deneine Faschine geschlagen^ ^
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