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Militairisches Taschenbuch zum Gebrauch im Felde / aufgesetzt von G. Scharnhorst
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364
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ZÜ4 Mette Abthcll. Zweyer Abschnitt.

diese und dann die Stopine ein. Große Bomben slhtzct man mit Bombeuketten in den Mortier. Die Vck<kappunq wird darauf getzfnet, die Ludelfadcn werde»herausgezogen und Mchlpnlver wird um die Bomb«gepudert *).

Die Bomben werden vorher an einem, hinter derBatterie gelegenen Orte, in einem Graben oder Besttiefung, mit Hülfe eines Trichters, geladen, und dan»Wird die Drandröhre hineingeschlagen **).

Bey dem Einsehen muß die Bombe abgewischt wenden, damit im -kwruntergleitcn kein Funke cntstehct-Währcnd dem Laden wird über das Zündloch e!»Sandsäckche» oder eine Capelle gelegt. Auch die Er<Lfnung der Verkappung geschiehet mit Vorsicht, da>mit bevm Abfeuern eines andern Mortiers die Branderöhre nicht Feuer fängt.

Die Franzosen stecken bc» dem Einsetzen der Bombe4 Späne (keine Keile) zwischen die Bombe und de»Monier. Ob dadurch mehr Genauigkeit im Wurferhalten wird, ist noch nicht ohne Widerspruch, stviel man weiß, ausgemacht. Sicher ist es aber, daßdie Ladungen mit Patronen gleichförmigere Wärstgeben, als die mit lo'em Pulver, und alle Berechnnungc» leiden bcv der lezrern Art zu lade»/wen» man einen andern Grad wegen der größer»oder kleinern Distanz wählt, blos durch die vcttschiedcnc Lage des Pulvers. Jedesmal muß daiPulver, welches mgn bey einem Geschütz brauchstWohl melirt werden.

§*) Man ladet nie eine große Anzahl Bomben, ehe sstgebraucht werden, und hat sie wenigstens nicht a»einem Orte bey einander. Wenn die Länge derBrandrohren bestimmt! so schneidet man sie etwa»schräg mit einer Säge ab nnd schlägt sie mitHülfe ihrerLreidcr und eines Klöppers ein. Die, welche nichtpassen, raspelt man ab. Alle bewickelt man n>rHerde oder Leinen, welches in Kitt oder Pech getv»eLet. Das Pulver zu den Bomben bestimmt man de»