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Luft in diesen Häusern bewirken mtifs ; denn dieänfsere Schneemauer ragt weit über das ganzeHaus empor, und verhindert folglich , einen Ven-tilator darin anzubringen. Die Stuben könnendaher den ganzen Winter hindurch nicht gelüftetwerden. .Dieser schädlichen Stubenluft, und denungesunden Nahrungsmitteln , schreibe ich vor-züglich die blasse Gesichtsfarbe aller Einwohnerzu, selbst die jüngsten Frauenzimmer nicht aus-genommen..
Der Bau eines Hauses ist in St. Peter undPaul sehr kostbar. Da in der Nähe kein Bauholzwächst, so mufs es aus dem Innern des Landesherbei geführt werden. Zu dem Bau von Kron-Gebüuden werden 3 o bis 40 Soldaten mit einemOffieier ausgeschickt. Mehrere Wochen sind sieabwesend, um mit grofser Gefahr das gefällteHolz die reifsenden Strome herabzuilossen. Dieganze Garnison von St. I’eter und Paul war seitzwei Jahren beschäftigt, eineCaserne für 10 oder12 Mann zu bauen, und noch war sie nicht been-digt. An der Kirche baut man schon mehrereJahre lang, ohne sie vollenden zu können , undwahrscheinlich wird mau den Bau von Ilolz ganzaufgeben, und seine Zuflucht zu Ziegelsteinen,dem einzigen tauglichen Material zu Gebäuden,nehmen müssen. Wäre in der Nachbarschaft vonSt. Peter und Paul ein XJberflufs an Bauholz, sothäte mau Unrecht, die Häuser dort von Steinbauen zu wollen; da aber das Bauholz, wie ichbemerkt habe, nur mit grofser Mühe und Gefahr