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herbei geschafft werden kann, und das herabge-flöfsre Holz nicht hinlängliche Zeit hindurch auf-bewahrt wird, um vollkommen auszutrocknen: soist die natürliche Folge, dafs ein solches Haus,ungeachtet der grofsen Kosten, schon nach eini-gen Jahren zusammenfällt. Der Agent der Ame-rikanischen Compagnie in St. Peter und Paul hattezu dem Empfange der Waaren, die er in unsermSchiffe erwartete, ein kleines Haus gebaut, dasnur einige Stuben enthielt, und nicht viel über40 Fufs lang war, welches ihni über 10000 Rubelgekostet haben soll. Selbst in St. Petersburg würde ein ähnliches Haus nicht mehr als einige100 Rubel zu stehen kommen. Ich glaube da-her, man thäte viel besser, Häuser von Ziegel-steinen zu bauen, da in der Bai Tareina ein Über-flufs von sehr gutem Thon ist, welchen man auchin St. Peter und Paul um Ofen zu bauen ge-braucht. Da aber die armen Einwohner' keineandern Fahrzeuge als Baidaren haben, die fastgar keine Lasten tragen, und bei einem etwasstarken Winde, sogar in der Bai, die See nichthalten können: so ist selbst der Transport deswenigen 'Ilions zu den Ofen mit unendlicherMühe und grofsem Zeitverluste verknüpft. Eingutes bedecktes Boot, von 15 bis 20 Tonnen,welches überdies nur 3 bis 4 Mann erfordert,würde in zwei Tagen eine gröfsere Ladung brin-gen, als 5 Baidaren, von denen jeder mit 10 Sol-daten bemannt ist, in drei Monaten herbei zuführen im Stande sind. Zudem verunglücken die
Bai-