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Das Fleisch der Argali oder wilden Scliafe aberübertrift an Geschmack jedes Wildpret, das manin Europa kennt. An wilden Günsen und Enten,die auch von dem besten Geschmacke sind, fehltes ebenfalls nicht. In den Monaten Juli undAugust kann man in einer Stunde sich gegen iooEnten verschaffen. Zu dieser Zeit wechseln siedie Federn, und da sie alsdann nicht fliegen kön-nen, so schlügt man sie mit einer langen Stange,an deren Ende eine Gabel befestigt ist, von denFelsen herunter. Die wenigen Kamfschadalen,die in der Gegend von St. Feier und Paul woh-nen, würden, gegen eine billige Schadloshaltungfür ihre Mühe, die Einwohner reichlich mit denebenerwahnten Lebensmitteln versorgen, wennman ihnen nur Pulver und Eiei gäbe. Fischeerwähne ich nicht, da wie bekannt der gröfsteÜberllufs davon hier herrscht, und fast kein Mo-nat vom Mai bis October vergeht, wo nicht eineneue Gattung sich zeigt. Die Lachsforellen undHeringe sind besonders vortreflicb , nicht weni-ger reichlich Endet man Krebse und Krabben.Im Sommer hat man mehrere Gemüse, die wildwachsen, und wenn gleich die dort Wohnendenden Werth von einigen nicht kennen, so rührtdies nur von Vorurtheil oder Unwissenheit her.Aufser dem wilden Knoblauch, der allgemein ge-gessen wird, und der Sarana, hat man noch wildeErbsen, Selleri, Angelica, und Portulak, den ichtäglich für die Mannschaft und für unsern Tischsammeln liefs, und welcher sowohl zur Suppe,