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als auch zum Salat gebraucht wurde. Die Ofr-eiere der Garnison fanden ilm vortreflich, ob sieihn gleich nie selbst gesammelt hauen. Sieglaubten nicht, dafs er efsbar sey. Zu Ende desSommers herrscht der gröfste Überfluss an Him-beeren, Erdbeeren, Blaubeeren, und mehrern an-dern Gattungen (von denen eine, die dortShiniolost genannt wird, vorzüglich schmackhaftist), und welche zu Mufs gekocht, sich den Win-ter über vortreflich halten. Wenn es fernerauch wahr seyn sollte, dafs Kohl, Erbsen, undBohnen hier nicht zu der Vollkommenheit wiein Europa gedeihen, so würde doch Kopfsalat,Braunkohl, Petersilie und andere Garten wurzelngewifs sehr gut fortkommen. Kartoffeln undRüben lassen sich hier so gut wie an irgend ei-nem andern Orte ziehen. Im Jahre 1782 zumBeispiel erndeie man in Bolscheretzk, wo dasClima nicht günstiger als in Sr. Peter und Paulist, von 50 Kartoffeln 1600 Stück. Nur Ge-treide wächst in dem südlichen Theile von Kam tschatka der häufigen Nebel wegen nicht, aberdies ist noch kein ilindernifs, warum man nichtmit eben der Bequemlichkeit dort leben sollte,als in den Ländern, wo Korn wächst. Auf derInsel St. Helena wachst auch kein Korn. Man.hängt dort, was die Consumtion von Brot be-triff, ganz und gar von England ab, dennochlebl man daselbst im gröfsten Wohlstände. Beieiner ununterbrochenen Connmication zu Was-ser wäre es was leichtes, in den Magazinen von