Band 
Zweiter Theil, Zweite Abtheilung.
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und andern nützlichen und ihm unumgänglichnothwendigen Bedürfnissen zu versorgen, dieihm und seiner Familie mehr Bequemlichkeitverschaffen würden, hat er jetzt, durch den beiihm erregten Reiz, seinen ganzen Reicluhumgegen einen Rausch vertauscht, der ihn nur ent-kräftet, und für die folgende Zeit hültloser undbejammernswerlher macht. Grösseres Elend istauch mit Niederdrückung seines Geistes ver-knüpft, welche einen äu/serst schädlichen £in-flufs auf seinen ohnehin schon siechen Körperhaben mufs, da dieser zuletzt bei gänzlichemMangel an substantieller Nahrung, und jedermediciniscben Hülfe beraubt, solchen harten Sto-fsen nicht lange widerstehen kann. Dies scheintmir die wahre Ursache ihrer jährlichen Abnahmeund ihrer allmählichen gänzlichen Ausrottungzu seyn, welche durch epidemische Krankheiten,die sie haufenweise wegraffen, befördert wird.

Diese verheerenden Züge der Kaufleute sindimmer geduldet worden. Zwar hatte man dieBemerkung gemacht, dafs während einer solchenunglücklichen Ctifti-s, inn-rxlclio <lio horuniTiohnn-

den Kaufleute die Kamtschadaleu zu setzen wis-sen, sie leicht auch um das kommen konnten,was sie der Krone als Tribut entrichten müssen,und deshalb die Veranstaltung getroffen, dafsdie Kaufleute nicht eher ihre jährliche Reisedurch Kamtschatka antreten konnten, als bis derTribut erlegt war. Allein der General Kosche-1 eff hielt diese Einschränkung für unzulänglich,