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Werth«» des Geldes und dem hohen Preise allerBedürfnisse, doch nur eine unbedeutende, ichmochte sagen spöttische, Vergeltung der geleis-teten Dienste. Der jetzige Gouverneur zeigtsich auch hierin als ihren Wohlihärer *): denner hat einen Plan zur bessern Einrichtung derPosten gemacht, nach welchem die Kamfschada-len inskünftige eine hinlängliche Entschädigungfür alle Dienste, die sie der Krone leisten, be-kommen sollen. Indefs sind sie bei ihrer gro-fsen Armuth dennoch ein Muster von Ehrlich-keit. Diese kann in der Thar nicht iibertroffenwerden, und es ist eben so selten, einen Kam-tschadalen zu finden, der ein Betrüger, als einendd wohlhabend würt. Reisende übergeben ge«wohnlich bei ihrer Ankunft in einem Oäi rog» wo«iio die Nit ehr TOXubringen gedenken, dem Tayon«Hei Gehl, Ktoubat kmreti» Papiere, aogsr ihrePr otjjion an Branteuem, The* 1 , Zucker* Tabaku, a. w., und nie hat man vwi einem Beispielegehört ♦ daf* das Geringste wire veruntreuetworden. Der Lieutenant Ru4clteleff erfühltemir, daf« er einmal mit einer $nmm»‘ v«n t^<,uoRubel von leinen* Bruder, dem Gouverneur* ab-getchirkt worden wäre, um ne in den verneine-deuetr Städten ae«u*ahieii» daf« er jeden Abenddem Tayon den Oatroga leine Schatulle mit dem
*) Der (beetd ftaacbeieif hu daa Ceuverncttentrea KcmUtcbatkn iaTabrr iBufl ab^rsebnn.