Ich besitze eine von Sir George Staun ton *)verfertigte Übersetzung des Kaiserlichen Edicts,diese Mafsregel gegen die Missionare betreffend.
*) Sir George Staunton, der seinen Vater auf LordMacarlney’s Gesandtsehaftsreise nach Peking begleitete,und jetzt Mitglied der Englischen Factorei in Canton ist,besitzt vielleicht von allen Europäern die ausgebreitet<tenKenntnisse der Chinesischen Sprache. Schon auf seinerReise nach China , und während seines kurzen Aufenthaltsdort, hat er den Anfang zur Erlernung dieser Sprache ge-legt, und obgleich ei damals eist im zwölften Jahre seinesAlters war, darin sehr grofse Fortschritte gemacht. Seinjetziger fortdauernder Aufenthalt in China , sein Fleifs,seine Beharrlichkeit, und seine natürlichen Geistesgabenlassen wohl erwarten, dafs er die gründlichste Kenntnifsdieser schweren Sprache erlangen wird. Er besitzt eineansehnliche Chinesische Bibliothek, die er unabPifsig ver-mehrt, da ihm die beiten Mittel in dieser Rücksicht zuGebote stehen , und er keine Kosten scheut. Aus denPekinger Zeitungen , die einen Tag um den andern er-scheinen, und die er sich regelmäfsig zu verschaffen weifs
(ilonn ,1«-, Ankauf \u»x Gliintjlsclicn Z.eliung,c'n u.iü ISü-
cbern ist, nach den strengen Gesetzen der Chinesen, Aus-ländern verboten), übersetzt er die wichtigsten Artikel,i. B. alle vom Kaiser erlassene Manifeste, und die Rela-tion einer jeden im Reiche verfallenden wichtigen Bege-benheit. Die Herausgabe einer solchen Sammlung vonOriginal - Documenien und Thalsachen, mit Anmerkungenvon einem Manne, wie Sir George Staunton, be-