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3 (1814) Geschichte des Feldzugs [2] / [Erzherzog Karl von Österreich]
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11
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Hessen, als die Divisionen Lefevre und Greni-er,deren Marsch darch die schlechten Wege ver-spätet wurde, auf ihren beiden Flügeln debou-chirten. Kray ordnete den Rückzug nach Suiz-bach an 5 er geschah staffelweis mit Ordnungund Standhaftigkeit. Sobald Kray Sulzbach er-reichte, besetzte er die felsigen Anhöhen vordieser Stadt, welchen gegenüber die Chausseevon Ilersbruck durch ein kleines Gehölz aus deinDefilce in eine etwas offnere Gegend dcbouchirt,die ganz durch das Feuer der Position bestri-chen wird. Mehrmal versuchten die Franzosen sie zu stürmen, wurden aber immer zurückge-wiesen. Endlich drang die Brigade Olivier vonder Division Grenier in einen grossen Wald,der vor dem linken Flügel der Position lag, undwegen seiner Tiefe nicht stark genug besetztwar. Kray liess diesen Flügel aufRosenberg re-pliiren, wo er durch 2 Bats. aus der Stellungvon Arnberg verstärkt, sich behauptete. So blie-ben die Sachen, bis es Nacht wurde und Le-fevre durch eine Umgehung des rechten öster-reichischen Flügels die höchste Kuppe der Hö-hen gewann, auf welcher dieser aufgestellt war.Er delogirte den Feind von derselben, und pous-sirte seine Avantgarde bis Ezmannsried. Auf derandern Seite hatte Championnet wenig Fort-schritte gemacht. Die Österreicher erhielten 2