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3 (1814) Geschichte des Feldzugs [2] / [Erzherzog Karl von Österreich]
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zur rechten Zeit versammelt hätten. Der Zweck,den sich die Directoren vorsetzten, konnte aufdiese Art sicherer, in viel grösserem Masse undfrüher erreicht werden, als durch eine Opera-tion aus Italien , deren Erfolg erst von der vor-läufigen Verstärkung der dortigen Armee ahhing.

Zwar wurde dem General Moreau am 20.Dccember das Commando der gesammten amllhein stehenden Truppen übertragen; alleinmit dieser Ernennung erhielt er auch den Be-fehl, 3 o,000 Mann Inf. und i, 5 oo Pferde nachItalien abrücken zu lassen. Die Belagerung vonKehl hatte schon ansehnliche Fortschritte ne-

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macht, und die Truppen der Sambre- und Maas-armee waren sehr vertheilt. Diesen Umständenmuss es wohl beigemessen werden, wenn derfranzösische Feldherr Hindernisse fand, die sei-ne Entwürfe beschränkten.

* SIEBENZEHNTER ABSCHNITT.

BELAGERUNG DES BRÜCKENKOPFES VON HÜNIN-GEN *).

Frankreichs Interesse forderte die Vertheidi-gung von Kehl ; aber auch die Behauptung desBrückenkopfes vonHiiningen war ihm wichtig.Sie theilte die Kräfte des Feindes, beschäftigte*) Siehe Plan XI.