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3 (1814) Geschichte des Feldzugs [2] / [Erzherzog Karl von Österreich]
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dreitägige Aufkündigung sowohl an der Wip-per, als bei der Brückenschanze von Neuwied .

SECHZEHNTER ABSCHNITT.

BELAGERUNG VON KEHL *).

Nachdem die französische Armee das rechteRheinufer geräumt hatte, schien die Jahrszeitsowohl, als die vielen während des Feldzugesausgestandenen Fatiken die Beziehung dcrWin-tercpiartiere für beide Theile zu fordern.

Um diese mit der nöthigen Sicherheit undRuhe zu nehmen, musste der Erzherzog ent-weder das Rheinthal verlassen und seine Can-lonirungen an den ösdichen Abhang der Ge-birge verlegen, oder sich den ungestörten Be-sitz des rechten Rheinufers verschaffen, und zudiesem Ende den Feind aus den Brückenköpfenvon Kehl und Hiiningen herauswerfen. Dennohne diese Vorsicht erlaubte zwar der beengteRaum im Rheinthale zwischen Kehl und demGebirge des Schwarzwaldes, upd der Mangelan Communicationen auf dem letztem eine Auf-stellung in Positionen, aber keine Yertheilungin QuaFtiere.

Die Verlassung des Rheinthals würde dieÖsterreicher in dip NothWendigkeit gesetzt ha-

f ) Siche Plan IX. und X.