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3 (1814) Geschichte des Feldzugs [2] / [Erzherzog Karl von Österreich]
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20
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ihr am vortheilhaftesten schien. Reicht 'wäre esgewesen, diesen Marsch den Österreichern zuverbergen, und sie unter Begünstigung der wal-digen und durchschnittenen Gegend über dieStarke der Verfolgenden zu täuschen. Aber nurdurch Amberg konnte, aus Mangel an transver-salen Strassen, ein solcher Marsch ausgeführtwerden; und hierzu benahm sich Jourdan alleMittel durch seine Vorrückung und Aufstellungvor Sehwarzenfeld. Der Besitz des Einsiedler-berges und die Stellung der französischen Ar-mee auf den im Amphitheater steigenden Anhö-hen erlaubte dem Gegner nicht nur die Ein-sicht jeder ihrer Bewegungen , sondern dieMöglichkeit, schnell über die Naab zu gehenund die Franzosen anzugreifen, sobald sie sichschwächten, oder den Marsch in einer andernRichtung antraten. Noch mehr : sie konntennicht einmal die Österreicher aus ihrer Stel-lung vertreiben; denn da diese in der Front zustark war, um angegriffen zu werden; so hättensie sich durch ein Manöver auf einen der Flü-gel werfen müssen. Ein Übergang auf dem rech-ten versprach keinen grossen Vortheil; denner war an die Sehwarzach gestützt, und War-tensleben behielt immer den Rückzug nach Re­ gensburg . Die Forcirung von Burg-Lengenfeld und die Gewinnung der Strasse an die Donau